| Pixelboxx-News |
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Dienstag, 24. November 2009
Discofox und Pixelboxx pixelboxx, 10:56h
Ein offenes Gespräch mit Axel Lüdke. Axel Lüdke (intern: ale) ist ein Pixelboxxler der ersten Stunde. Redaktion: Wie ist dein offizieller Jobtitel und was machst Du genau an deinem Arbeitsplatz? Axel Lüdke: Derzeit leite ich noch die Abteilung Service & Support. Die Position beinhaltet die Kunden- und Partnerbetreuung in Bezug auf Supportanfragen und Fehlermanagement. Zusätzlich werden alle Entwicklungs- und Versionstests durchgeführt. Im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen werde ich zukünftig die Funktion des Qualitätsmanagers übernehmen und schwerpunktmäßig für die Testdurchführung und -dokumentation zuständig sein. Red.: Wie bist Du zu Pixelboxx gelangt und wie lange bist Du schon im Team dabei? Lüdke: Ich habe Wirtschaftsinformatik an der Universität Duisburg studiert und nebenbei bei der Klöckner & Co. AG in der Anwenderbetreuung und im DV-Controlling gearbeitet. Nach dem Studium war ich bei der Bahntrans GmbH als Projektmitarbeiter für die Betreuung und Weiterentwicklung eines Management Informationssystems (MIS) im Speditionsbereich zuständig. Nach dem Wechsel zur NADS GmbH, lernte ich den späteren Pixelboxx Geschäftsführer Kai Strieder kennen. Zusammen brachten wir die Pixelboxx zur Marktreife und die ersten Pilotprojekte auf den Weg. Als Kai Strieder im Jahr 2000 die Pixelboxx GmbH gründete, ging ich neben zwei Entwicklern mit nach Dortmund, um dort als Projektmanager die Planung und Koordination der ersten großen Installationen zu übernehmen. Als Mitarbeiter der ersten Stunde, habe ich den Start-Up der Pixelboxx GmbH bis heute miterlebt und mitgestaltet. Red.: Was bedeutet für Dich Pixelboxx, bzw. MAM mit Pixelboxx? Ist das nur ein Job für Dich oder stehst auch hinter dem Thema MAM? Lüdke: Wenn man 10 Jahre bei einem Unternehmen arbeitet, dann verbindet man mit diesem Unternehemn und mit den Leuten vieles. Man hat gemeinsam Krisen gemeistert und Erfolge gefeiert. Das prägt, da steckt viel Herzblut drin. Irgendwo liebt man das Unternehmen, das Produkt und die Leute die hier arbeiten. Nicht umsonst bin ich auch von meiner Heimatstadt Duisburg nach Dortmund ganz in die Nähe der Firma gezogen. Red.: In welche Tätigkeit, in welches Projekt steckst Du momentan die meiste Energie? Lüdke: Das größte Projekt ist Media-Markt/Saturn. Die Funktionen, die für dieses Projekt von uns entwickelt werden, haben weitreichende Konsequenzen und müssen dokumentiert und getestet werden. Bei der Datenmenge, die von der Pixelboxx verarbeitet wird, ist die Übersicht des Datenflusses enorm wichtig. Grundsätzlich investiere ich aber viel Zeit in die Zusammenstellung von Dokumentationen, insbesondere von Testanleitungen. Hier ist es eigentlich egal von welchem Projekt diese sind, die Anforderungen und Pixelboxx Lösungen sind auf den Kunden zugeschnitten und variieren, so dass man für jeden Kunden ganz individuelle Testszenarien erstellen muss. Red.: Was sind deine beruflichen und privaten Leidenschaften? Lüdke: Privat tanze ich Discofox auf Turnierebene deutschlandweit und betreibe den Discofox-Twitter http://twitter.com/discofox_nrw mit aktuellen Discofox-News aus Nordrhein-Westfalen. Ein neuer Tanzstil aus den USA ist West Coast Swing, den meine Partnerin und ich gerade neu lernen. Als neues "Sommerhobby" habe ich für mich das Golfspielen entdeckt und im Sommer letzten Jahres meine Platzreife hierfür abgelegt. Wahrscheinlich sind Dagmar und Wolfgang daran schuld, dass ich nun auch kleine weisse Bälle mit einem komisch gekrümmten Schläger in einer völlig unnatürlichen Haltung über eine viel zu schmale Wiese in ein noch kleineres Loch schlage. Beruflich habe ich ein Faible für die Dokumentation und Konzeptionierung in strukturierter Form. Es ist schrecklich unproduktiv, wenn man Informationen aus verschiedensten Quellen zusammentragen und zusammenfügen muss, um die Kundenanforderung oder die Lösungsbeschreibung zu erhalten. Red.: Was bewegt Dich im Moment am meisten? Lüdke: Wohin führt uns das alles eigentlich? Damit meine ich nicht das Produkt- oder die Firma, sondern ganz allgemein die Menschheit. Die natürlichen Ressourcen werden immer knapper, die Energieriesen - angefangen von den Ölscheichs, über russische Gaskonzerne bis hin zu den lokalen Stromlieferanten - machen was sie wollen, legen ganze Länder an die Kette. Die "sozialen" Einrichtungen wie Gesundheits- und Altersabsicherungssysteme sind kaum mehr finanzierbar, die negativen Auswirkungen der Globalisierung sind durch die Verantwortungslosigkeit des Finanzsektors traurig offenbart worden. Wie wird die Welt aussehen, wenn unsere Generation alt geworden ist? Welche Auswirkung hat die Globalisierung auf Pixelboxx? Wie wird sich Pixelboxx entwickeln wenn Billigprodukte aus China versuchen in den deutschen Markt einzudringen? Red.: Machst Du Dir Gedanken um die Kunden und deren Bedürfnisse? Lüdke: Eigentlich immer! Ich habe die Veranlagung Kunden helfen zu wollen, wenn es irgendwie geht. Leider passt das halt nicht immer mit wirtschaftlichen Interessen des Kunden oder der eigenen Firma zusammen. Hier gilt es dann einen gemeinschaftlichen Weg zu finden. Ich denke, hier zeichnet sich Pixelboxx auch aus. Wir haben zu allen unseren Kunden meist ein sehr enges Verhältnis, man kennt sich seit Jahren und weiss, welche Bedürfnisse, Sorgen oder Nöte der Eine oder der Andere hat. Red.: Gibt es auch einen kreativen Aspekt an deiner Tätigkeit, den manche Kunden vielleicht gar nicht sehen? Lüdke: Projektmanagement, wozu auch Service und Support bzw. Qualitätssicherung gehören, ist in vielen Belangen eine Tätigkeit, von der der Kunde oder der Partner nicht so viel sieht. Es geht halt weit über das Erstellen eines Konzeptes oder Angebotes hinaus. Die Organisation des Projektes, in meinem Fall der Testdurchführung, des Nachfassens der gefundenen Fehler sind interne Tätigkeiten, die unter der Oberfläche stattfinden, nach aussen aber erheblichen Einfluss haben. Red.: Wo siehst Du die Zukunft des Internet? Lüdke: Hier bin ich etwas zwiegespalten. Zum einen betrachte ich mit Sorge die kriminelle Entwicklung, die im Internet Einzug gefunden hat. Gesetze und Schutzmaßnahmen z.B. gegen Kinderpornographie befürworte ich durchaus, eine Zensur im Internet lehne ich jedoch ab. Meinungsfreiheit für alle Menschen dieser Welt ist wohl das höchste Gut das man haben kann und das Internet ist ein hervorragendes Forum dafür. Ohne Internet könnte ich mir eine Welt nicht mehr vorstellen. Die Informationsmenge und die Aktualiät sind unvergleichlich und sollte für alle Menschen verfügbar sein. ... comment |
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